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Neuer Rekord mit Photovoltaik

Testsystem mit hochkonzentrierenden PV-Modulen für Energiegewinnung aus der Sonne
Testsystem mit 40 hochkonzentrierenden PV-Modulen holt mehr Energie aus Sonne.

Mit einem neuen Modulprototypen schaffte es Semprius mit Sitz in Durham im US-Bundesstaat North Carolina erstmals, mehr als ein Drittel der Sonnenenergie direkt in Strom umzuwandeln. Das stellt einen Meilenstein in der Photovoltaik­branche dar, denn selbst führende Modulhersteller erreichten bisher nicht mehr als 20 Prozent mit monokristallinen und etwa 16 Prozent mit polykristallinen Photovoltaik­modulen. Unter gleichen Installationsbedingungen können die neuen hochkonzentrierenden PV-Module also doppelt so viel Leistung pro Quadratmeter liefern wie herkömmliche polykristalline Module. 
Der Rekordwirkungsgrad wurde in einem Gemeinschaftsprojekt mit dem spanischen Instituto de Sistemas Fotovoltaicos de Concentración und der Universität Madrid vom Instituto de Energía Solar gemessen. Die hochkonzentrierenden Photovoltaiksysteme bündeln das Sonnenlicht mithilfe integrierter Spezial­linsen auf sehr kleinflächige Hochleistungszellen.

Smarte Displays selektieren Infos

SmartLight - Display zeigt ihre Interessen
Aus Körperhaltung oder Gesichtsausdruck erkennt das System die Aufmerksamkeit.

Mit einer neuen Entwicklung des Instituts für Pervasive Computing könnte die allgegenwärtige Reizüberflutung eingedämmt werden. Die intelligenten Displays „SmartLight“ leiten nur genau jene Informationen weiter, die der User auch tatsächlich haben will. Mit inte­grierten Sensoren wie einem Ultraschall-distanzmesser und Tiefenbildsensoren macht sich das digitale Displaysystem quasi ein Bild von seinem Betrachter. 
„So können ihm die Displays jene Inhalte anzeigen, die sowohl zur Situation als auch zum seinem Interessens- und Aufmerksamkeitseindruck passen“, erklärt Prof. Alois Ferscha von der JKU.  Umgekehrt können auch eigene Inhalte wie am Smartphone aufgenommene Videos, Audionotizen oder Fotos ins Netz hochgeladen werden.

Intelligente Fahrzeuge

Verschiedene Funktionen werden als Software im Fahrzeug installiert.
Kleine Helfer wie Fahrassistenz-Funktionen sollen künftig nur noch als Software installiert werden - das verringt Komplexität.

Fahrassistenz-, Sicherheits- und Infotainmentfunktionen sollen nicht mehr in Steuergeräten, sondern überwiegend nur noch als Software in Fahrzeugen installiert werden. Damit wird die Komplexität der IKT-Architektur verringert und die Leistungs­fähigkeit erhöht. Siemens ist mit Partnern am Projekt RACE (Robust and Reliant Automotive Computing Environment for Future eCars) beteiligt, das sich mit diesem Thema beschäftigt.

Ultraleistungsschalter

Ultraleistungsschalter für einmaligen Spannungswert von 1,2 Millionen Volt
Ein neuer Leistungsschalter arbeitet beim einmaligen Spannungswert von 1,2 Millionen Volt.

Bei Spannungen von 1,2 Millionen Volt arbeitet ein neuer Leistungsschalter, den Siemens entwickelt hat. Dieser Wert ist weltweit einmalig. Ultrahochspannungen erhöhen die Übertragungskapazität von Stromleitungen und bieten die Möglichkeit, auf relativ wenigen Trassen große Mengen elektrischer Energie zu transportieren.

 

 

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